Mittwoch, 1. Juni 2011

Baderennen 2011

Hallo liebe Sportfreunde...

Leider ist unser Online-Anmelde-Dienstanbieten nicht mehr verfügbar.
Daher bitten wir Euch um Anmeldung zum Baderennen einfach per E-Mail: info@baderennen.de!

Zahlung per Überweisung (Sportfreunde Ottendorf-Okrilla e.V., Raiffeisenbank Meißen/Großenhain
Kontonummer: 73 44 33 1000, Bankleitzahl: 850 950 04) oder am Wettkampftag vor Ort!

Alle Infos gibt es hier: http://baderennen.blogspot.com/p/baderennen-2011.html

Sportliche Grüsse
Sportfreunde Ottendorf-Okrilla e.V.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Mal 'ne Meldung von der "Lizensabteilung"


Rocky Mountain Bike Marathon, Riva del Garda 2011

Die MarathonManEurope Serie hat sich dieses Jahr mal wieder aufgeplustert und zwar gleich um zwei Rennen.Der Rocky Mountain Bike Marathon in Riva ist eins  davon.
Interessant.
Urlaubszielkompatibel war das allemal und so fand sich eine illustere Kommune zusammen,welche gerne mal in  die Gegend reisen wollte ,in der schon Goethe und Rilke Ihren Haare in den Wind hielten.
Wenn man noch nicht dort war und bloß den Namen kennt ,ist man natürlich gefesselt vom Anblick der meist 1000 m steil aus dem Wasser steigenden Felsgiganten.
Für Bergkurzweil aller Art an den Tagen davor war reichlich gesorgt und man kann sich nur wundern , welche Enthusiasten  aus Unsreren Gefilden man alles so trifft.Egal ob zu Berg oder zu Tal.-nur im Wasser hab ich keinen gesehen.
Altissimo,die Marocche(ein glaziales Geröllfeld) konnten erobert,der Tremalzo,nach diversen Verfahrern nur von Weitem besichtigt werden.
Die lang scheinenden Urlaubstage schrumpften, ob der manigfaltigen Unternehmungen ,schnell dahin und die Zeit zum Start des Rennens war schneller ran als man wahrnehmen wollte .
Weil es so schön unangenehm klingt, fasste das“ Pro Fuentes“ Team einen Start zur Ronda Extrema (105 km,3500 Hm) ins Auge.
Über diese Runde hat ich schon viel  widersprüchliches , meist nichts allzu Gutes gehört.
 Na ,mal sehen ..
 Nur die eigenen Erfahrungen zählen.
Ich hab mich praktischerweise unverfroren gleich mal in den Ersten Startblock stellen lassen und Freund Tomas versteckte Seine Ambitionen im Zweiten Fahrabteil.
Es ist schon komisch wenn man mit den wirklich guten Fahrern fast auf einer Höhe starten kann, oder besser will.->na gut 400 Starter waren dazwischen.
Nur die Berliner MME Fraktion und weiter vorn Alex gaben diesbezüglich Halt und zeigten ,dass man doch nicht ganz im falschen Film war.Es wurde sich noch schnell über die schlechte Form ausgetauscht … der Lärm wurde lauter…
Der Sprecher klagte professionell den Start ein ,der See lag im Rücken und die dicken Berge vor Uns…-> und ab ging die Fuhre .
Sie führte das Feld gazellenartig die ersten Kilometer in bester Rennradmanier mit einer Vier auf dem Tacho durch den Norden der Stadt, den steilen Wegen durch die Olivenhaine entgegen . Man konnte nur versuchen, ratlos irgendeinen Zipfel zu erhaschen ,um den  sich dort anbahnenden Stau zu umgehen.
Es folgte eine ca.15 km lange Auffahrt durch recht gemischtes Gelände von über 1100 Hm.Es war so ‚ne Mischung aus Ötzi und Salzkammerguttrophy.Alles schnaufte und ich war doch recht erleichtert ,als das Herz wieder normal schlagen durfte und kurz vor San Giovanni das zweite Festbankett mit dem typischen Orangenmarmeladekuchenden einen kulinarischen Höhepunkt bot.
Der Schweiß rutschte ins Hemd und das Herz in die Hose als es , in die für mich ziemlich gefährlich rutschigen Marmorsteinabfahrten ging.Irgendwie war bergab nie ein richtiger Mittelpunkt im Rad zu finden und man wurde das Gefühl nicht los ,sich selbst zu überholen.Einige Mitfahrer brachten dieses nicht so komplikationslos hinter sich und waren sozusagen „radlos“.
Zuvor  boten sich noch  sich herrliche Tiefblicke auf die Ebene vor Riva ,den Tennosee und die im schönsten  Weiß stehenden Dreitausender, bevor man in dem tief hängendem Wolkenmeer die mühsame Tretarbeit fortsetzen durfte.
Unten angekommen wurde man durch die dunklen ,engen Gassen von Laghel geschoben bevor es in die steinige Umgebung des glazialen Moränenfeldes der Marocche ging.
In den Dörfern herrschte reges Leben und eine Normalität behielt die Oberhand ,welche sich von einem Radmarathon schon lange nicht mehr aus dem Zeitlauf der Fruchtfolgen bringen ließ.
Es wurden mit großer Hingabe Wein und Olivenbäume verschnitten und und es passierte nicht nur einmal ,dass man  an Leitern vorbei schoß,auf welchen der Landbauer seinem Werke nachging.
Naja langsam ging es wieder bergauf und der strapazierte Radler wähnte sich irgendwie auf dem Rückweg.Aber das Ziel war noch weit.
In einem langen Asphaltanstieg arbeitete sich auf der Höhe von Pietramurata das geprüfte Feld wieder dem Himmel entgegen.
Die Fahrer der Ronda Piccolo waren zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Rückweg nach Riva und konnten schon bald wieder über das Bike Festivalgelände mäandrieren.
Der Rest des Ganzen durfte sich weiter mit großem Entzücken den 12-18 %-ern der folgenden Asphaltwegen, Schotterwegen und Singeltrails hingeben.
Irgendwie bekam man langsam das Gefühl die Hälfte der Strapazen gemeistert zu haben.Ab und zu blinzelte die Sonne durch die Wolken und beleuchtete den sich langsam entfernenden Talboden. Die Wanderschilder verspotteten den Radfahrer mit Ihren Kilometer und Höhenmeterangaben… Aber ..,wenn auch langsam ging es ,nach der Streckenteilung zur Ronda Extrema,dem letzten großen Anstieg nach Santa Barbara hinauf.
Nach scheinbar endloser Treterei hatte die Schutzheilige der Bergleute ein Einsehen und gab sich zu erkennen.
Die nun folgende Schotterabfahrten boten zwar eine erhoffte Abwechslung, sind aber nicht wirklich eine  Erholung für den schon schief guckenden,Berg und Talfahrer.
Der Talboden war noch 1000 m  weiter Unten,aber er rückte mit großem Eifer ,von Schwerkraft gezogen,näher.
Nach dem  bizarren Durchqueren der Weingärten von   Bolognano wurde man ,profanerweise,9 km ,vor Schluß auf die Asphaltstraße gespuckt.
Von nun an hatte der Gegenwind das Sagen über die Verfassung des geplagten Radlers und es war ein Segen endlich den grünen Rasen des Zielgeländes erreicht zu haben ,um im gebremsten Tiefflug durch das Ziel zu brettern.
Hier traf man endlich wiederauf die soziale Familie der Mitfahrer und Mitleider und ich kann nur hoffen,daß ich auf Ottis Zielfoto noch gut wegkomme.
Mit der Platzierung bin ich auch noch ganz gut davongekommen.
Das rummeckern über die Strecke ,hat mittlerweile der Nachsicht über einen doch recht anspruchsvollen Marathon Platz gegeben.
Horridoooo
ULF


[url=http://www.bike-magazin.de/festival/riva/?id=17&PHPSESSID=ec4160d812618a55470294b130191b08]Höhenprofil[/url]
[url=http://www.bike-magazin.de/festival/riva/?id=34&PHPSESSID=065aeae4ac5506cd83d1efb17a7c36b3]Marathon[/url]

Donnerstag, 10. März 2011

Hallentraining-Änderung!!

Hallo liebe Sportsfreunde-heut bloggt der Chef!
Wer in Sachen Hallentraining am Ball bleiben möchte oder auch noch so richtig durchstarten will hat noch genau 2mal vor der "Sommerpause" die Gelegenheit dazu..am 12. und am 26. März!
Beginn ist jedoch erst 18 Uhr.
Sport frei..

Montag, 7. Februar 2011

Eisbaden

Hallo Sportfreunde,

Hier mal ein paar Fotos der Sektion Eisbaden:
vom 26. Dezember 2010 in der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla


Vor dem Spaß steht erst mal harte Arbeit



dann kann es endlich losgehen


irgendwann entscheidet die Uhr über Wohlbefinden oder Gruppenzwang

 Nach immerhin fetten 3 Minuten wurden wohl doch langsam die Finger kalt!
Aber .....Respekt


Danach aufwärmen mit heißen Tee bzw. Glühwein..... lecker!

Leider musste ich einige Badegänge arbeitsbedingt weglassen. Ich freue mich aber auf das nächste Eisbaden!
Wer noch Lust auf kaltes Wasser verspürt kommt einfach bei Eisgarantie (es muss reichlich tragfähiges Eis auf dem Wasser sein) Sonntags 9:30 Uhr zu Mirko oder 10 Uhr an die Kiesgrube.

Gruß Hr. Hill

Samstag, 15. Januar 2011

Jizerka 50..auf Jet-ski durch die Berge

Jizerka 50..auf Jet-ski durch die Berge

Als im Hochsommer wieder das Anmeldeformular aus Liberec aus meiner Brief-Altpapiersammelstelle purzelte und Einvernehmen zwischen Wachsmeister Thomas und weiteren Mitfahrern hergestellt war ,hieß es ,dass wird Unser großer Tag im Januar.
Der Diplomatenwagen wurde zum wiederholten Male zu einer Fahrt ins Isergebirge verurteilt und ab ging die Fuhre durch ein Wetter ,bei welchen man schon wieder früh um Acht an  Abendbrot machen denkt.
Der Autopilot des Boliden trug ab Weissenberg nicht unbedingt zur Erhellung des Fahrweges bei und die Loipen so ziemlich aller Berge der Umgebung kamen Uns als Wasserströme auf der Straße entgegengelaufen. 
Die Gewalt wurde aber vom Steuermann nicht aus der Hand gegeben und mit Resten des sechsten Sinnes konnte das Verkaufstempel-Ungetüm „Nisa“ in Liberec  erreicht werden.Die Startunterlagen waren Schnell ergaunert und einige fragwürdige ,aber  unbedingt unnötige Souveniers konnten nach konspirativer Geldübergabe  erschlichen werden.
 Nach den zweifelhaften,wachstechnischen „Erfahrungen“ der letzten Jahren habe ich mir so einige Wachsarten in den Turnbeutel gelegt und gehofft ,dass irgendwann eins dabei ist ,welches  den  angetroffenen Umständen entspricht. Das Wort Klister hatte ich bis dahin nur mit Ehrfurcht aus dem Munde der alten Ski-Hasen vernommen.
Das Zeug müssen die Gebrüder Grimm auch schon gekannt haben,als sie das Märchen von der Goldenen Gans für die Nachwelt festhielten…Wäre zumindest ‚ne gute Werbung für diesen Papprich,mit dem man so ziemlich alles gefangen nehmen kann ,was kreucht und fleucht.Handschellen aus der Tube quasi….
Einer praktischen Tradition folgend begab sich der Wachsmeister, sicheren Schrittes, mit ehrfürchtig,Abstand haltendem  Mitfahrerpersonal ,am Vorabend des Rennens zu den heiligen Stätten von Swix und Toko, um in einer Art Geheimsprache zu erfahren was Uns am folgenden Tag voran und aber auch auf den Berg bringt.
Mein Wissenpektrum konnte es nicht weiter bereichern ,wohl aber den  nun ausbeulendenWachsturnbeutel.
Danach ging es wieder zum Fuße des Jeschken nach Ostasov zu tschechischen Freunden zum Suppe essen .Zum Quatschen.Zum Wachsen.ZumSchlafen.
Die Tages Ordungspunkte waren so logisch gegliedert wie die Handlungsweise.
Also alles klar … bis auf …das Wachsen welches diesmal Klistern hieß.
Zu diesem Zwecke brachte Tomas ein Gerät zur Anwendung welches aus der Zeichenfeder Leonardo da Vinci’s stammen könnte.Das mit Spiritustabletten beheizbare karelische Feuerbügeleisen welches zur gutartigen Verteilung des Klebekrempels auf der Skioberfläche beitrug.
Am Starttag hatte sich das Regen-nebelwetter über Nacht ausgetobt und ein pastellener Morgenschimmer überzog das Isergebirge .Die Sicht war gut .Die Laune auch .Hier hatte Kommisar Zufall seine Hand im Spiel,welchen man auch gleich ,kurz vor dem Start begrüßen konnte ..lange nicht gesehen ..Steffen( das letzte Mal ibeim Malevil Cup)… und gute Fahrt .
Die Schneeverhältnisse waren trotz des Dauerregens noch recht passabel.. zumindest war noch alles mehr oder weniger weiß.
Die Profis waren schon lange auf und davon als ich die Germinas in den Schnee legen konnte und in den Wald stolperte . Alles wollte voran und musste sich erst einmal koordinieren.Hände ,Füße ,Kopf,Ski,Stöcke,Mütze,Mitfahrer und der gottlob.. Klisterfreundliche Wasserschnee .
Es dauerte ungefähr 15 km bis sich so einigermaßen Ordnung und Selektion durchgesetzt hatten. Da hatten Wir auch schon den ersten großen Anstieg von ungefähr  730 m auf über 1000 m hinter Uns und die lange Strecke bis zum Buchberg konnte in Angriff genommen werden.
Trotz dem man einigermaßen gut voran ..und vor allen Dingen die Berge gut rauf kam,wurde ich das Gefühl nicht los in den Abfahrten kopüber in der Loipe stecken zu bleiben .Der Schnee gab gefährliche Sandpapiergeräusche von sich und die Ski ließen sich nur widerwillig zum Gleiten verleiten .Aber irgendwann ging es an der von vielen Sommerraddurchquerungen bekannten Holzbudenkneipe „Na Knejpe“ vorbei zum majestätisch sich erhebenden Buchberg. Wenn ich ihn sehe freue ich mich jedes Mal, da man, zumindest gefühlt, auf dem Rückweg ist.Irgendwie hab ich den schon bei jedem Wetter und in jeder Jahreszeit gesehen. Nur drauf geschlafen hab ich noch nicht. Aber das wird noch … -Gedanken-Pläne-wie immer-… es geht schnell weiter .Auf der Abfahrt erreicht man sonst immer so um die 50-60 km/h .
Heute nicht und das unübersichtliche Doppelstockstakkato setzt wieder ein.
Danach geht es wieder im Parallelschritt über die Berge . Die Latten kleben regelrecht im Schnee, aber es geht trotz allem gut voran.
In langen Wellenlinien geht erst leicht hinauf in Richtung Smedava Bouda und dann kurz vor Erreichen dieser nach einer scharfen Rechtskurve ,an Ihr vorbei in den letzten großen Anstieg , in dem ich versuchte an vielen Leuten vorüber zu hasten um Sie dauerhaft hinter mir zu lassen .dabei war wie immer der Wunsch der Mutter aller Gedanken. Den die Realität rückte die getrübte Wahrnehmung schonungslos zurück .
Das Sandpapier an den Füssen hörte nicht auf zu rascheln… naja dan genieß ich halt die schönen Ausblicke ,welche sich in Richtung Nord bisweilen auftaten.
Der Föhnwind bließ,sobald der Wald sich lichtete, stark durchs Gebein,als man die ersten Wortfetzen des Stadionsprechers vernehmen konnte .
Es dauerte trotz allem eine geraume Zeit bevor der Strapizant die letzten Gefälle herunterrutschte und  mit Schleifgeräuschen versehen auf die Zielgerade steuern konnte.
Geschafft.
Mit Klebstoff an den Füssen kann ich also doch ganz gut Ski fahren und komischerweise mit 4:05 h meine bis dahin beste zeit auf 50 km ergaunern.Es geschehen doch noch Wunder.
Und wenn ich im Sommer mal wieder ein Paar Fliegenfänger brauche weiß ich auch was ich mit den Langläufern mache mache.
Hoffentlich verändert das Zeug die Hormone nicht.

Horrido und besten Gruß
ULF
 
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Sonntag, 2. Januar 2011

Silvester auf´n Winterberg

Schnaufend, staunend, schlittenziehend ging es zum Winterberg in der Sächsischen Schweiz. Jahresabschließend zeigte sich die Welt von Ihrer weißesten Seite. Jedes Ästchen mit Schnee bedeckt, geruchlos, menschenleer schlängelte sich unser Weg zwischen großen Steinen und Monster-Eiszapfen hinauf. Gut verpflegt und aufgeheizt ging´s dann rasant auf Kuven wieder elbwärts. Mit unvorstellbarer Geschwindigkeit, halsbrecherischen Kurven und spektakulären Überholmanövern.
LUCIE + MICHI + SVEN + FRANK


Mittwoch, 29. Dezember 2010

Gautschgrotte im Winter

Was macht man nun mit der Zwischenjahreslangeweile? Gehn wir halt mal zur Gautschgrotte im Brandgebiet der Sächsischen Schweiz. FRANK