Trotz zweier Umleitungen und kurviger Fahrt erreichten wir pünktlich das Meldebüro im Hafen Klitten. Bei 16 °C Luft und einer Wassertemperatur von 22 °C hieß es dann Badekappe auf, rein ins Wasser, Startposition einnehmen und Start. Die Bojen sind groß und gut sichtbar und stehen im Abstand von ca. 400 m. Er gibt auch das Kraftwerk Boxberg, wo wir uns grob orientierten. Begleitboote boten den Schwimmern ein gutes Gefühl, immer jemanden in der Nähe zu haben, obwohl die Wellen und das auseinandergezogene Feld, die Schwimmer vor oder hinter einem nur erahnen lassen. Philippo hatte derweil bereits das Ziel über 1,5 km, erreicht und war überglücklich über seine geschwommene Zeit.
Erstaunlicherweise verging die Zeit beim Schwimmen sehr schnell, es ist immer ein schönes Gefühl, die Boje passiert und damit wieder 400 m geschafft zu haben und sich an der Nächsten zu orientieren. Nach 2 /3 der Strecke tauchten am Horizont die beiden roten Tore des Ziels auf. Also noch einmal konzentrieren, auf die Technik achten, lang bleiben und oben auf dem Wasser schwimmen und dann war schon der Zielturm in Sicht. Anschlag am Kreuz und das Marathonschwimmen über 4 km ist geschafft.
Wir wurden von unseren Freunden begrüßt, großer Dank an Wilfried für die Motivation an Start und Ziel, und dann hing die schöne Erinnerungsmedaille in Form einer 6 um Philipos, Svens und Utas Hals und die Anstrengung war bereits vergessen.
Da das beste immer zum Schluss kommt, folgte nach einer kurzen Ruhepause mit Verpflegung die Rückfahrt auf Inlineskates. Immerhin noch 14 km rollten wir bei richtig tollem Sommerwetter und auf glattem Asphalt zurück nach Klitten. Geschafft, einen tollen Tag mit viel Sport haben wir erlebt und wir sind alle stolz auf unsere Leistungen.

Geschrieben von Uta

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