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März 2014

Bei bestem Wanderwetter begaben sich 5 Wandervögel auf die Piste. Antje, Michi, Mirka, Gert und Kathrin gönnten sich über 25  bzw. 28 km Sonnenschein. Gegen 8:00 Uhr starteten wir am Bahnhof in Wehlen.

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Bergan, den Damengrund hinauf nach Naundorf und durch Thürmsdorf, durchwanderten wir ein Stück des Königsteiner Waldes. Der Nebel verschwand und die Sonne meinte es nun gut mit uns, den ganzen Tag. An der Festung Königstein angekommen, legten wir einen kurzen Trinkstopp ein.

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Von dort war es nicht mehr weit zum ersten Kontrollpunkt. Wir hatten 7 km hinter uns gebracht und wurden an der Latzhütte mit Tee erwartet. Unseren ersten Stempel bekamen wir selbstverständlich auch. Und so ging es auch schon weiter.

Bergab stiegen wir ins Bielatal um gleich wieder hinauf auf dem Dreirutenweg unterhalb des Quirls zum Pfaffenstein zu gelangen. Wir wurden an mehreren Stellen mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

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Auf dem Pfaffenstein, mit dem zweiten Kontrollpunkt, angekommen, organisierten wir unseren nächsten Stempel.  Nach 11 km erleichterten wir unsere Rucksäcke um etwas Ballast und zogen weiter. Es hieß nun nicht, „Stau auf der A4“, sondern „Stau am Nadelöhr“.  Es dauerte! Aber wir hatten Verständnis. Das sieht man ja auch nicht jeden Tag. Klitze-kleine Kinderbeinchen erklommen tapfer die verdammt steile Treppe.

Wir erreichten dann recht zügig Pfaffendorf. Natürlich, Bergtest sei Dank, ging es auch schon wieder hinauf. An der Schönen Aussicht, gerade mal 2 km nach Kontrollpunkt 2,  gab es schon den nächsten Stempel. Hier hielten wir uns gar nicht lange auf, denn nun wollten wir hinab nach Königstein zur Fähre. Die Wartezeit nach einem freien Platz auf der Fähre überbrückten wir mit „Rucksack erleichtern“. Es war immerhin gleich 12:00 Uhr.

Gut gestärkt ging es nun hinauf zum Lilienstein.  Da Mirka ja ein paar mehr Wandervögel kennt, als wir, konnte sie nicht nur schöne Aussichten genießen, sondern auch den einen oder anderen Plausch. Bei Kilometer 17 waren unsere Karten gestempelt, und weiter ging es.

Hinab zum Verpflegungspunkt. Hier trafen wir uns mit Antje, die den Lilienstein umrundet hatte. Eine  kleine Probe vom  leckeren Imbiss und weiter ging es . Gemeinsam wanderten wir auf dem Lottersteig und Kottesteig hinab nach Rathen.

Nun hatten wir 21 km in den Beinen. Michi freute sich auf ein Fischbrötchen und Mirka auf die nächsten Bekannten. Nach einer wohlverdienten Pause bemühten wir nun wieder unsere Wanderschuhe.

Antje wanderte entlang der Elbe Richtung Wehlen und erreichte nach 25 km das Ziel.

Alle anderen schlenderten zum Amselgrund. Mirka, die eigentlich über das Polenztal zum Hockstein wollte (Kontrollpunkt 6), ließ sich von unserer Gegenwart überzeugen und stieg mit uns gefühlte 1000 Stufen, die sich nur als ca. 800 erwiesen,  durch die Schwedenlöcher hinauf zum Kontrollpunkt 7. Es gab den für uns letzten Stempel nach 24 km. Vorbei am Steinernen Tisch gelangten wir nun hinab auf den Elbradweg. Nach 29 km erreichten wir unser Ziel. In der Pension „Am Nationalparkhaus“ gab es die Urkunden.

In Wehlen hatten wir uns mit Antje am „Café am Markt“ verabredet. Wir genossen nun noch den wohlverdienten Kuchen bevor uns die Fähre wieder auf die andere Elbseite brachte.

So erreichten wir wohlbehalten, gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt das Auto, mit welchem uns Michi nach Hause brachte. Danke Michi für den recht anspruchsvollen „sportlichen Vereinsausflug“.

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Kathrin im März 2014